Zähne bleichen: Vom Hausmittel-Trend zum etablierten Schönheitsideal

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Die Zähne sind der schönste Schmuck des Menschen. Und diesen Schmuck bekommen wir von der Natur sogar geschenkt. Doch wenn es darum geht die Zähne zu pflegen, sind überschaubare Investitionen und etwas Aufwand gefragt. Vor allem, wenn es darum geht, dass unsere Zähne ihre schöne weiße Farbe behalten. Verfärbungen können das natürliche Zahnweiß stark beeinträchtigen. Zu den Auslösern für verfärbte Zähne gehören unter anderem:

  • Zigaretten
  • Kaffee
  • Tee
  • Rotwein
  • Medikamente

u.v.m.

Bleaching vom Zahnarzt oder bei dir zu Hause

Schneeweiße Zähne – Davon träumen viele Menschen. Doch was tun, wenn das natürliche Zahnweiß schon längst der Vergangenheit angehört und man die Zähne natürlich aufhellen möchte aber nicht kann? Dann heißt es: Zähne bleichen. Und dabei kannst du wählen, ob du den Fachmann ans Werk lässt oder lieber selbst dafür sorgen möchtest, deine Zähne um einige Nuancen aufzuhellen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Der Zahnarzt lässt sich den Prozess der Zahnaufhellung natürlich fürstlich entlohnen. Diesem stehen allerdings professionelle Möglichkeiten zur Verfügung, welche sich vor allem durch ihre zahnschonenden Eigenschaften auszeichnen. Zu Hause ist das Bleachen der Zähne deutlich günstiger. Allerdings gibt es auch Vieles zu beachten und du läufst schnell Gefahr, es mit dem Bleaching zu übertreiben, sollte es an der nötigen Geduld fehlen. Wir wollen dir die unterschiedlichsten Methoden zur Zahnaufhellung genauer vorstellen und wollen gleich zu Beginn darauf hinweisen: Weißere Zähne von heute auf morgen sind kaum möglich. Zumindest nicht, ohne die Zähne zu schädigen.

Zähne schonend aufhellen mit Aktivkohle

Kohle? Ja, genau! Zähne können mit Kohle schonend aufgehellt werden. Aktivkohle kann für wenig Geld bei Amazon bestellt werden und kommt häufig bei korkigen Weinen zum Einsatz. Aktivkohle hat die Eigenschaft, unerwünschte Substanzen an sich zu binden, womit diese dann aus dem Wein, aus dem Körper oder insbesondere aus dem Mundraum entfernt werden können.

Und so kannst du deine Zähne mit Aktivkohle aufhellen

Meistens wird die Substanz in Granulatform zum Kauf angeboten. Da das Granulat sehr grob ist, bietet sich ein Mörser an, mit welchem du die Aktivkohle zu feinem Pulver zerstößt.

Vorsicht: Zerstoßene Aktivkohle staubt extrem und sollte deshalb gut verschlossen aufbewahrt werden!

Es genügt, wenn du deine angefeuchtete Zahnbürste in das Kohlepulver dippst. Das schwarze Pulver bleibt an der befeuchteten Zahnbürste haften und du kannst damit sofort deine Zähne putzen. Die Kohle bindet Verfärbungen, sodass sich diese lösen. Dieser Prozess lebt allerdings von seiner Regelmäßigkeit. Einmal mit Aktivkohle putzen reicht nicht aus, um die Zähne aufzuhellen. Hier gilt es am Ball zu bleiben und die Anwendung stets zu wiederholen. Doch Vorsicht: Ähnlich wie bei einem Antibiotikum kann die Aktivkohle nicht zwischen guten und schlechten Bakterien unterscheiden. Das bedeutet, dass auch die Bakterien von der Aktivkohle beseitigt werden, welche in den Mundraum gehören, um dort für ein gesundes Milieu zu sorgen. Deshalb solltest du die Aktivkohle höchstens zwei- bis dreimal die Woche anwenden.

Dazu noch ein Tipp aus persönlicher Erfahrung: Es empfiehlt sich, die Zähne unter der Dusche mit Aktivkohle zu putzen. Andernfalls wirst du eine ganze Weile damit beschäftigt sein, die kleinen schwarzen Spritzer von Spiegel, Waschbecken und Umgebung zu beseitigen. Da ist es wesentlich einfacher, die Duschkabine nach der Anwendung abzubrausen.

Noch ein Tipp: Selbst wenn du deinen Mund nach der Anwendung gründlich ausspülst, verbleiben Rückstände vor allem auf der Zunge. Diese kannst du mit einem Zungenreiniger ganz einfach wieder entfernen. Zungenreiniger sind in jeder Drogerie und teilweise auch im Supermarkt erhältlich. Sie sehen aus wie futuristische Zahnbürsten und sind für ca. 2 bis 3 EUR erhältlich. Damit lassen sich auch die unerwünschten Geruchsbakterien von der Zunge entfernen.

Weiße Zähne mit Erdbeeren?

Grundsätzlich ja. ABER: Wenn du dir strahlend weiße Zähne durch das regelmäßige Zähneputzen mit zerkleinerten Erdbeeren erhoffst, müssen wir dich leider enttäuschen. Es ist zwar möglich, die Zähne damit um ein paar Nuancen zu bleachen, jedoch sollte man hier folgende Redewendung im Hinterkopf behalten: „Die Dosis macht das Gift.“. Die in Erdbeeren enthaltene Ascorbinsäure (auch bekannt als Vitamin C) kann dafür sorgen, dass das natürliche Zahnweiß wieder zum Vorschein kommt. Die Fruchtsäure der Erdbeeren kann aber bei übermäßiger Anwendung dafür sorgen, dass der wertvolle Zahnschmelz geschädigt wird. Obgleich die beliebten Früchte wertvolle Inhaltsstoffe aufweisen:

  • Magnesium
  • Kalzium
  • Folsäure
  • Eisen

Besonders das enthaltene Kalzium wirkt sich auf die Zahngesundheit aus. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, nutzt du zwar einen sehr „schmackhaften Zahnpasta-Ersatz“, jedoch solltest du diesen nur einmal wöchentlich nutzen, damit dein Zahnschmelz keinen Schaden nimmt. Ein weiterer Vorteil ist der günstige Preis. Erdbeeren sind überall zu bekommen und dienen ganz nebenbei auch noch als leckerer Snack für zwischendurch.

Fazit: Günstig, lecker, effektiv, aber nicht für den Dauergebrauch geeignet.Mit Backpulver Zähne aufhellen ist auch eine Option.

Natron für weiße Zähne – Das Hausmittel für ein strahlendes Lächeln

Im englischsprachigen Raum wird Natron schon seit vielen Jahren eingesetzt, um die Zähne weißer zu machen, übrigens kann man Zähne mit Zahnpasta weißer machen. In unseren Breitengraden ist das Hausmittel zwar bekannt, allerdings nur bei der Speisenzubereitung und als Putzmittel. Schade eigentlich, denn Natron gilt als echtes Wundermittel, welches bei regelmäßiger (NICHT übertriebener) Anwendung nicht nur für weißere Zähne sorgt, sondern sogar Mundgeruch bekämpfen kann. Dazu gibst du einfach einen Teelöffel Natron in ein Glas mit warmem Wasser, um die Lösung als Mundspülung zu verwenden. Natron bekommst du sowohl im Supermarkt, als auch in der Drogerie. Die Anwendung erfolgt wie bei der Aktivkohle: Zahnbürste in das Pulver tunken und putzen. Abschließend kannst du mit der angesetzten Lösung spülen und gurgeln. Und auch hier gilt: Eine regelmäßige Anwendung ist wichtig, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zähne aufhellen mit Kokosöl ist eine weitere Möglichkeit.

Ein Event steht an: Zähne schnell weiß bekommen

Wir alle kennen das Problem: Ein besonderes Event (zum Beispiel die eigene Hochzeit) steht an und kurz vor knapp fällt uns ein, dass wir noch schnell unsere Zähne bleachen wollen. Schließlich nützt der schönste Lippenstift (vor allem helle Farben wie Rosa) nichts, wenn die Zähne gelb und unansehnlich sind. Grundsätzlich gibt es Möglichkeiten, den Prozess der Zahnaufhellung zu beschleunigen: Mit den aktuell überall angebotenen Bleaching-Kits für zu Hause.

Woraus bestehen diese Bleaching-Sets?

Der Hauptbestandteil ist Wasserstoffperoxid, welcher meistens in Gel-Form erhältlich ist. Der Wirkstoff kommt in den unterschiedlichsten Produkten für das Home-Bleaching zum Einsatz.

  • Whitening-Pen
  • Whitenining-Strips
  • Zahnschienen

u.v.m.

Wasserstoffperoxid ist fast geruchlos, ungiftig, farblos und nicht brennbar. Klingt erst einmal sehr gut. Vor allem im Hinblick, dass die meisten dieser Produkte lediglich drei Prozent der Substanz aufweisen. Wasserstoffperoxid kannst du in jeder gut sortierten Apotheke kaufen oder im Internet bestellen. So effektiv der Wirkstoff auch ist, so aggressiv kann dieser sein. Vor allem bei übermäßiger Anwendung. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass du deine Zähne damit schnell bleachen kannst. Frei nach dem Motto: In zwei Wochen ist die Hochzeit und bis dahin müssen die Zähne weiß sein. Das funktioniert, keine Frage. Allerdings wirst du anschließend ein unangenehmes Ziehen deiner Zähne in Kauf nehmen müssen. Vor allem bei dem Verzehr von heißen, kalten und süßen Speisen. Das ist nicht nur sehr unangenehm, sondern auf Dauer auch sehr schädlich. Es dauert hinterher einige Wochen, bis sich deine Zähne regeneriert haben. Es ist deshalb ratsam, diese Option der Zahnaufhellung wirklich nur dann zu nutzen, wenn es unbedingt nötig ist.

Wasserstoffperoxid als Komplett-Set

Der Internet-Riese Amazon quillt quasi über, wenn es um das Angebot von Komplett-Sets auf Wasserstoffperoxid-Basis geht. In der Regel ist eine Spritze mit dem Bleaching-Gel, sowie eine kleine UV-Lampe enthalten. Die Lampe wurde ergonomisch so konzipiert, dass diese perfekt im Mund getragen werden kann. Die Anwendungsdauer ist gestaffelt, damit sich die Zähne langsam an das Bleaching gewöhnen können. So sollte die erste Anwendung keinesfalls länger als 5 Minuten durchgeführt werden. Bei jeder weiteren Anwendung kann die Einwirkzeit dann um eine Minute gesteigert werden.

Der Whitening-Pen

Der Whitening-Pen ist häufig Bestandteil der eben erwähnten Komplett-Sets, kann bei Bedarf aber auch separat erworben werden. Dieser erinnert an einen Filzstift und wird auch so angewendet. Damit lassen sich die Zahnzwischenräume behandeln. Das enthaltene Wasserstoffperoxid wird einfach zwischen die Zähne „gemalt“, um auch in den schwer zugänglichen Bereichen zu wirken.

Hinweis: Wasserstoffperoxid hat nichts auf dem Zahnfleisch verloren und sollte ausschließlich mit den Zähnen in Berührung kommen. Das gilt auch für die Innenseiten der Lippen. Deshalb ist es ratsam stets eine Zahnschiene zu tragen, damit das Gel nicht im Mundraum verteilt werden kann.

Schonende Zahnaufhellung beim Zahnarzt

Eine sehr schonende Methode der Zahnaufhellung definiert sich über die professionelle Zahnreinigung, welche von Zahnärzten als Prophylaxe bezeichnet wird. Dabei werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen werden die unerwünschten Beläge schonend entfernt und zum anderen wird das Kauwerkzeug von Zahnstein befreit. Der sich im Laufe der Zeit ansammelnde Zahnstein ist der perfekte Nährboden für Bakterien, welche nicht nur einen unangenehmen Geruch verbreiten, sondern auch auf Dauer zu Zahnfleischentzündungen führen können. Im schlimmsten Fall droht der Zahnverlust.

Prophylaxe für gesunde und weiße Zähne

Doch nicht nur der gesundheitsschädliche Zahnstein wird dabei buchstäblich weggekratzt, auch Beläge und Verfärbungen werden im Rahmen der Prophylaxe entfernt. Einige Zahnärzte verwenden dazu eine feinkörnige Paste und einen Fraser, andere nutzen den Sandstrahl. Der Vorteil beim Sandstrahlen bezieht sich auf die schwer zugänglichen Stellen in den Zahnzwischenräumen. Abschließend kommt in der Regel ein Polierstreifen zum Einsatz, welcher zusätzlich für Sauberkeit und ein natürliches Zahnweiß in den Zwischenräumen sorgt. Diese Polierstreifen können inzwischen auch im Netz bestellt und zu Hause angewendet werden.

Weiße Zähne: Luxusleistung Zahnreinigung

Ein kleiner Wermutstropfen: Zwar eignet sich die Prophylaxe bestens, um Verfärbungen zu beseitigen, jedoch gibt es die schonende Zahnaufhellung nicht geschenkt. Da es sich nicht um eine Kassenleistung handelt, müssen Patienten tief in die Tasche greifen. Je nach Zahnarzt und Region kann die professionelle Zahnreinigung zwischen 70 und 120 EUR kosten. Es wird empfohlen die Behandlung halbjährlich vom Zahnarzt wiederholen zu lassen.

Manchmal ist nur ein einziger Zahn betroffen

Wer eine Wurzelkanalbehandlung hinter sich hat, muss damit rechnen dass sich der betroffene Zahn nach einiger Zeit verfärbt. Das liegt daran, dass das im Zahn befindliche Blut gerinnt. Diese Form des Bleachings ist nicht nur sehr aufwendig, sie kann auch nur vom Zahnarzt durchgeführt werden. Dieser entfernt die Füllung und spült das Zahninnere mit einer Wasserstoffperoxid-Lösung aus. Die Lösung sorgt dafür, dass sich das geronnene Blut zersetzt. Der Zahn wird dann mit einer provisorischen Füllung verschlossen, damit das Wasserstoffperoxid darunter wirken kann. Einige Tage später wird die Füllung wieder entfernt, das Zahninnere gespült und dauerhaft verschlossen. Daher auch die Bezeichnung „Walking Bleaching“. Diese Methode ist sehr aufwendig, erfordert mindestens zwei Besuche beim Zahnarzt und ist zudem sehr kostspielig.

Tipp für weißere Zähne: Natürliches Pulver

Inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller, welche damit werben deine Zähne auf natürliche Weise zu bleachen. Diese Pulver bestehen unter anderem aus folgenden Inhaltsstoffen:

  • Stachelbeere
  • Ackerminze
  • Zimtbaum

Auch hier profitierst du von der einfachen Anwendung, indem du deine Zahnbürste anfeuchtest und mit etwas Pulver benetzt. Dann heißt es putzen, gründlich ausspülen und noch einmal wie gewohnt mit Zahncreme nachputzen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Zähne aufhellen ohne Chemikalien. Du entscheidest dich also für eine natürliche Zahnaufhellung ohne dir Gedanken um deinen Zahnschmelz machen zu müssen. Der Nachteil: Auf einen Sofort-Effekt wartest du damit vergeblich. Denn bei dieser Variante gilt es, das Pulver regelmäßig und über einen längeren Zeitraum anzuwenden.

Hausmittel für weiße Zähne

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, handelt es sich um sehr günstige Mittelchen, welche jeder im Haus hat und in ihrer Anwendung nicht viel Know-how erfordern. Dazu zählen unter anderem:

  • Salz
  • Zigarrenasche
  • Backpulver
  • Zitronensaft

Zwar bringen diese Hausmittel über kurz oder lang den gewünschten Effekt, jedoch enthalten all diese Mittelchen Schmirgelstoffe und/oder Säuren, welche wie bereits erwähnt, den Zahnschmelz schädigen und damit letztendlich das Gegenteil bewirken. Dein Zahnschmelz dient als Schutz, welcher auch dafür sorgt, dass vor allem die in Lebensmittel enthaltenen Säuren weniger anhaften. Ist der Zahnschmelz zerstört, sind deine Zähne nicht nur anfälliger für Verfärbungen, sondern auch für Substanzen, welche deine Zahngesundheit massiv beeinträchtigen können. Karies droht, Füllungen sind erforderlich, Wurzelkanalbehandlungen stehen an und Bakterien breiten sich aus.

Verzichte auf Bleaching-Zahnpasta!

Ausgeklügelte Marketing-Strategien sorgen dafür, dass uns vor dem TV klargemacht wird, wie einfach es doch ist, mit einer profanen Zahncreme weißere Zähne zu bekommen. Diese Option suggeriert uns eine spielend leichte und vor allem sinnvolle Methode, weißere Zähne zu bekommen. Schließlich „müssen“ wir uns sowieso morgens und abends die Zähne putzen. Da liegt es nahe, einfach eine Zahncreme zu nutzen, welche den gewünschten Effekt weißerer Zähne mit sich bringt. Doch auch diese noch so unscheinbar wirkenden Pasten enthaltenen Schmirgelstoffe, welche den Zahnschmelz auf Dauer angreifen. Und der Angriff gestaltet sich deutlich aggressiver, als es in Bezug auf die in Speisen enthaltenen Säuren der Fall ist. Und auch hier blicke ich auf Erfahrungswerte zurück: Zwar lässt sich bei dauerhafter Anwendung ein moderates Ergebnis erzielen, jedoch ist die Schmerzempfindlichkeit der Zähne deutlich spürbar. Und schmerzende Zähne sind und bleiben ein Zeichen für Erkrankungen. Ganz gleich, ob schwach oder stark ausgeprägt.

Wie lange hält der Bleaching-Effekt an?

Wenn du dich fragst wie lange du dich an dem strahlenden Weiß deiner Zähne erfreuen kannst, können wir dir leider keine pauschale Antwort geben. Schließlich hängt die Zahnfarbe sehr stark von deinen Putz- und Essgewohnheiten ab. Je häufiger du Kaffee oder Rotwein trinkst, Zigaretten rauchst oder Medikamente einnimmst, umso schneller können sich Verfärbungen bilden. Um diesen vorzubeugen, ist es sinnvoll das Bleaching in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Die Häufigkeit der Zahnaufhellung reduziert zudem die Menge des zu verwendenden Wasserstoffperoxid. Wenn du die Wirkung also regelmäßig auffrischst, bedarf es auch weniger Wasserstoffperoxid zur Zahnaufhellung, was sich letztendlich schonender auf deine Zähne auswirkt.

Ist Wasserstoffperoxid giftig?

Das Wasserstoffperoxid ist ein starkes Oxidationsmittel und besteht aus Atomen: Wasserstoff- und Sauerstoffatome. Die Substanz zerfällt in Wasser und Sauerstoff, ohne dabei Rückstände zu hinterlassen. Handelt es sich um eine höhere Konzentration, kann sich diese schädlich auf den menschlichen Körper auswirken. Bedauerlicherweise kursiert aktuell der Trend, Wasserstoffperoxid zu trinken. In zahlreichen Videos auf Youtube wird darauf hingewiesen, dass eine mit Wasser verdünnte Lösung gesund sein soll, wenn man diese trinkt. Der Konsum soll sich positiv auf folgende Beschwerden auswirken:

  • Müdigkeit
  • Reizdarm
  • Verstopfung
  • Asthma
  • Krebs

Der aus den USA stammende Trend sieht es vor, eine Lösung mit 35 Prozent Wasserstoffperoxid und etwas Wasser anzusetzen, um diese oral einzunehmen. Doch schon eine Konzentration von 3 Prozent sorgt für extremes Brennen in der Speiseröhre. Höhere Dosen können sogar Löcher in der Speiseröhre und im Magen hervorrufen. Es ist als dringend davon abzuraten, auch nur kleinste Mengen davon einzunehmen. Hier kann nur spekuliert werden, dass Wasserstoffperoxid mit Wasserstoffwasser verwechselt wurde. Letzteres ist in geringer Dosis zwar nicht schädlich, ein gesundheitlicher Nutzen konnte bis dato trotzdem nicht nachgewiesen werden.

Was kostet Bleaching?

Wer sich für das professionelle Bleaching beim Zahnarzt entscheidet, muss mit Gesamtkosten bis zu 700 EUR rechnen. Je nach Region und Zahnarzt-Praxis können die Preise natürlich stark variieren. Es besteht die Möglichkeit, sich beim Zahnarzt eine individuell angepasste Zahnschiene anfertigen zu lassen. Diese kostet etwa 300 EUR. Das in Kombination mit der Zahnschiene verwendete Gel kann ebenfalls beim Zahnarzt gekauft oder im Internet bestellt werden. Die Preise dafür unterschieden sich stark voneinander, weshalb hier kein Anhaltspunkt gegeben werden kann.

Fazit – Bleaching ist zum Volkssport geworden

Weiße Zähne liegen im Trend. Kein Wunder, denn ein schönes Lächeln lebt von weißen und gesunden Zähnen. Um im Alltag gegen die zahnverfärbenden Substanzen anzukämpfen, stellt das Bleaching einen sinnvollen Behandlungsansatz dar, welcher jedoch im Idealfall vom Zahnarzt durchgeführt werden sollte.

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