Ein weißes Lächeln – diese Hausmittel helfen

Ein strahlendes Lächeln mit weißen Zähnen ist wie eine persönliche Visitenkarten. Schade nur, wenn das Lächeln durch gelbe bzw. verfärbte Zähne beeinträchtigt wird. Eine richtige Zahnreinigung bzw. -aufhellung kann je nach Grad der Verfärbung mehrere Hundert Euro kosten. Mit einfachen Hausmitteln kann jedoch ebenfalls eine Aufhellung erreicht werden. Wichtig bei Hausmitteln ist, dass sie richtig verwendet werden müssen, da anderenfalls das Zahnmaterial geschädigt werden kann.

Richtige Anwendung

Hausmittel zur Zahnaufhellung dürfen nicht konstant verwendet werden. Viele Hausmittel wirken über einen mechanischen Effekt, schleifen also vergleichbar wie Zahnpasta für weiße Zähne eine dünne Schicht ab. Daher sind sie für die dauerhafte Verwendung ungeeignet, da zu viel vom Zahnschmelz verloren geht. Daher dürfen die Hausmittel immer nur für eine begrenzte Zeit angewendet werden, damit sich das Zahnmaterial wieder erholen kann. Zudem sollte die Anwendung von Hausmitteln mit dem Zahnarzt abgesprochen sein. Gerade bei empfindlichen Zähnen können Hausmittel sich negativ auswirken.

Hausmittel aus dem Küchenschrank

Ein beliebtes Hausmittel um die Zähne wieder weißer zu machen, ist Natron. Das Natron wird dazu auf eine Zahnbürste aufgetragen und damit normal die Zähne gereinigt. Der Vorteil ist, dass Natron begrenzt auch die Zahnzwischenräume reinigt, wenn es sich im Mund auflöst. Das Natron kann mit weiteren Mitteln zu einem Zahnpulver kombiniert und ergänzend zur Zahnpasta verwendet werden. Kombiniert kann Natron beispielsweise mit getrockneten und zermörserten Salbei werden. Er hat zusätzlich eine desinfizierende Wirkung. Besonders im Trend liegt mittlerweile das Pulver der Kurkumawurzel. Sie hat ebenfalls einen aufhellenden Effekt, wenn es auch im ersten Moment nicht so aussieht. Kurkuma und Natron können miteinander zu einem Zahnpulver kombiniert werden. Wichtig ist, dass das Pulver möglichst fein ist.

Nicht verwendet werden sollte die Kombination mit Natron und Zitronensaft, was gelegentlich als Hausmittel empfohlen wird. Säure raut die Zahnoberfläche auf, wodurch die Zähne im ersten Moment zwar weißer erscheinen, durch die aufgeraute Oberfläche haben jedoch verfärbende Substanzen bessere Angriffsmöglichkeiten. Zudem macht Säure die Zahnsubstanz weicher und dadurch anfälliger für Beschädigungen. Daher sollte auch nach dem Essen einige Zeit mit der Zahnreinigung gewartet werden, damit sich der ph-Wert im Mund wieder neutralisiert.

Kokosöl als Vorbeugung

Ein sehr beliebtes Hausmittel ist Kokosöl oder die Zähne mit Backpulver weißer zu machen. Kokosöl kann Zähne nur minimal weißer machen, ist jedoch ideal zur Vorbeugung von Verfärbungen. Mit Kokosöl kann eine Zahnpasta angerührt, es kann allerdings auch alleine zur Reinigung der Zähne verwendet werden. Das Kokosöl für weiße Zähne wird dazu normal wie Zahnpasta verwendet und mit der Zahnbürste aufgetragen.

Kokosöl wird gelegentlich auch zum sogenannten Ölziehen verwendet. Dabei wird ein Teelöffel Kokosöl rund zehn Minuten durch den Mund und die Zähne bewegt. Das hat den Vorteil, dass das Öl in Zahnzwischenräume gedrückt wird, wodurch Bakterien keine Chance haben sich zu vermehren. Bakterien sind unter anderem dafür verantwortlich, dass sich Zähne verfärben und auch Ursache für Karies. Dadurch ist Kokosöl die ideale Möglichkeit um Problemen im Mundraum vorzubeugen. Alternativ zum Kokosöl kann beim Ölziehen auch ein gutes Olivenöl oder Sonnenblumenöl verwendet werden. Vor allem letzteres ist in südlichen Ländern ein beliebtes Hausmittel um die Zähne weißer zu machen. Dort wird nicht nur das Öl verwendet, sondern immer nebenbei Sonnenblumenkerne geknabbert, was für ein schönes weißes Lächeln sorgt.

Auf sehr grobkörnige Reinigungsmittel wie Salz oder Heilerde sollte ebenfalls verzichtet werden. Durch die grobe Körnung wird der Zahnschmelz zu stark abgeschliffen.

Hausmittel nur als Ergänzung verwenden

Hausmittel zum Aufhellen der Zähne sollten nur befristet angewendet werden. Ein Bleaching der Zähne wird auch nicht täglich beim Zahnarzt gemacht und so verhält es sich auch bei einer Zahnaufhellung mit Hausmitteln. Vor allem Mittel, die mechanisch wirken, dürfen nur befristet angewendet werden. Mittel zur Vorbeugen wie Kokosöl oder andere pflanzliche Öle können allerdings konstant zur normalen Zahnpflege verwendet werden. Wichtig ist allerdings, dass die normale Zahnhygiene dabei nicht vernachlässigt wird. Vor allem die Reinigung mit einer Zahnpasta sollte nicht weggelassen werden. Sie hat eine desinfizierende Wirkung, die Hausmittel nicht haben. Außerdem enthält sie Flour, was besonders wichtig ist, für die Vorbeugung von Karies.